Über mich

"Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."

(Albert Schweitzer, 1875 - 1965, 
deutsch-französischer Arzt und Pazifist)

Vegan - für Tiere, Umwelt und Menschen

"Selten kommt der Augenblick im Leben,
der wahrhaft wichtig ist und groß."

(Johann Christoph Friedrich Schiller, deutscher Lyriker)

In meinem Leben gab es so einen Augenblick, ein Augenblick, der einfach alles für mich verändert hat. Der Besuch eines Schafschlachthofes im Rahmen meines Tiermedizinstudiums hat mir vor Augen geführt, dass für den Fleischkonsum der Menschen Tiere Leiden und Sterben. Diese Tiere vor mir zu sehen, hautnah mitzuerleben, wie sie getötet und ausgenommen werden, hat etwas in mir berührt, einen Teil in mir, von dessen Existenz ich vorher nichts geahnt hatte. Ich habe die Welt plötzlich mit anderen Augen gesehen und wollte dieses System fortan nicht mehr unterstützen. Für mich sollte kein Lebewesen mehr sein Leben lassen müssen. Zuerst verbannte ich nur das Fleisch aus meiner Ernährung, doch ich musste feststellen, dass ich dadurch weiterhin beteiligt war an dem unermesslichen Leid der Nutztiere. So entschied ich mich dann nach drei Jahren neben dem Fleisch auch alle anderen tierischen Produkte von meinem Speiseplan zu streichen. 

Für die Freiheit aller Tiere

 

"Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, 

als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden 
und zu sagen: Nein."

(Kurt Tucholsky, deutscher Schriftsteller) 



Jedes Lebewesen ist ein Teil dieser Welt und keines ist besser oder schlechter als ein anderes. In der Natur ist jedes Lebewesen wichtig, hat eine bestimmte Aufgabe, denn alles steht miteinander in Verbindung. Die Menschen haben irgendwann angefangen, sich selber über alles zu stellen, die Tiere zu unseren Untertanen zu degradieren und sie für unsere Zwecke gnadenlos auszunutzen. Tiere werden als Nahrungsmittel gezüchtet, gehalten und getötet, Tiere werden zum Vergnügen in Zoos eingesperrt, um sie zu betrachten und sich an ihrem Anblick zu erfreuen, Tiere werden geritten und für Sportveranstaltungen missbraucht, Tiere werden für unsere Belustigung in Zirkussen, auf Rennbahnen oder in Freizeitparks schamlos ausgenutzt, wir halten sie als Haustiere in unseren Wohnungen, weil wir ihre Nähe genießen und selbst den Tieren, die noch in freier Wildbahn leben können, schaden wir, in dem wir sie jagen und töten oder ihren Lebensraum zerstören und sie damit immer weiter dezimieren beziehungsweise komplett ausrotten. 


Ich wünsche mir aus tiefstem Herzen, dass die Menschen aufhören Tiere für ihre Bedürfnisse zu züchten und sie dann wie Waren zu kaufen und zu verkaufen. Mögen allen Tiere, die sich noch in menschlicher Obhut befinden, so artgerecht und naturnah wie möglich gehalten werden.

Lassen wir der Natur wieder ihren Raum. Geben wir den Tieren ihre Freiheit zurück. 
Lassen wir sie wild sein, unter Artgenossen in ihrem natürlichen Lebensraum.

Das ist meine Vision von einer besseren Welt! 

Im Einklang mit der Natur leben

 

 “Man sollte doch glauben, dass die Berührung mit der Natur,
diesem unmittelbaren Ausdruck der Schönheit und Güte,
alles Böse im menschlichen Herzen verschwinden lassen müsse.”
 
(Leo Tolstoi, russischer Schriftsteller, 1828 – 1910) 


Ich wünsche mir ein Aufwachen der Menschheit, ein Erkennen, dass wir so nicht weitermachen können. Wir müssen wieder lernen viel mehr im Einklang mit der Natur zu leben, uns überlegen, was wir wirklich brauchen und mit der maßlosen Verschwendung von unseren natürlichen Ressourcen aufhören. Gesunde, biologisch produzierte Nahrung. Regionalität. Saisonalität. Wieder mehr Selbstversorgung. Wertschätzung für das, was wir alles haben und achtsamer Umgang damit. Vielleicht auch mal Verzicht, hier und da. Die Natur schenkt uns so viel Schönheit, so viel Lebendigkeit und Vielfältigkeit und wir haben viel zu sehr verlernt, uns als Teil dessen zu sehen. Ohne die Natur, die Bäume, frische Luft, die Sonne,  und klares Wasser können wir nicht überleben. 

Wir behandeln die Erde wie unser Eigentum, dabei sind wir nur ein Windhauch in ihrer Geschichte. 
Es geht darum, zu erkennen, wer wir wirklich sind. 
Wir alle sind ein Teil der Natur, ein Teil des Ganzen. 
Wir sind untrennbar mit allem verbunden.
Zerstören wir die Natur, dann zerstören wir uns selbst.